Das Verhüllungsverbot einmal anders betrachtet.

Der Satirebeitrag in der Tagespresse hat mich veranlasst, das Verhüllungsverbot von einer anderen Seite zu betrachten.

Wer von uns allen zeigt schon sein wahres Gesicht?

Von Kindesalter an wurden wir bereits erzogen, etwas vorzutäuschen, was wir in Wirklichkeit gar nicht sind.

Hör endlich auf zu schreien, sonst hat dich Mutti gar nicht lieb“
also hören wir auf zu schreien, nicht weil wir wollen, sondern weil wir die Liebe der Mutter nicht aufs Spiel setzen wollen.

„Für jeden Einser im Zeugnis bekommst du einen Euro, für jeden Dreier einen Euro weniger“
Also lernen wir fleißig, nicht weil wir lernen wollen, sondern weil wir Geld dafür bekommen.

„Wenn sie nicht 500 Bausparverträge im Jahr abschließen, wird ihre Bonuszahlung verringert“
Also versuchen wir, auch jenen einen Bausparer anzudrehen, der sein Konto dauernd überzogen hat, obwohl wir wissen, dass er zu wenig Geld zum Leben hat.

So halten wir uns im Leben immer wieder Masken vor. Am Ende erkennen wir gar nicht mehr, das wir nur mehr Maskerade sind. Wir sehen unsere ureigene Persönlichkeit nicht mehr und vergessen, dass wir Menschen sind.
Wir handeln nicht mehr aus uns selbst heraus sondern nur mehr um Bedürfnisse nach Liebe, Geld und Anerkennung zu befriedigen.
Lassen wir die Masken fallen und zeigen wir unser wahres Gesicht!
Viel mehr friedliche Lämmer würde man wahrscheinlich sehen. Man würde aber auch die Wölfe leichter erkennen, die sich zuvor hinter einem Lammfell versteckten.

 

Foto von Pixabay

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Über Gerhard Neuwirth

Ich bin Reikilehrer und arbeitete in eigener Praxis für energetische Heilweisen. Heute bin ich in Pension und stelle meine Erfahrungen informativ auf meiner Homepage zur Verfügung. Da es Gottseidank noch immer Menschen gibt, die nicht immer mit PC oder Handy verbunden sind, habe ich mich entschlossen, meine Gedanken auch in Buchform zu bringen.

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