2017 in den Reisfeldern

Wenn man durch Bali reist, hat man den Eindruck, das Land besteht neben den vielen Tempeln hauptsächlich aus Reisfeldern. Während die großen Reisfelder in den Ebenen eher einen monotonen Eindruck machen und immer mehr dem Tourismus weichen, sind die Felder in den Bergen als kunstvolle Terrassen angelegt und geben immer schöne Fotomotive ab.

Von den vielen Reissorten werden in Bali auch einige angebaut: Neben einigen Duftreis-Sorten werden auch roter Reis und Schwarzer Reis (für den Reispudding) angebaut. Hauptsächlich wird jedoch „Regierungsreis“ gepflanzt. Es ist eine Reissorte, die besonders schnell wächst und daher öfter geerntet werden kann, dafür aber relativ fad schmeckt. Er ist für den Export bestimmt. Den Spitznamen „Regierungsreis“ bekam er deshalb, weil davon eine bestimmte Menge gepflanzt werden muss um den Export zu fördern.

Wir sahen bei allen Bali Reisen viele Reisfelder, aber so hautnah dran waren wir 2017 mit Wayan.

Der Fahrer holte uns in der Früh ab und brachte uns nach Rumah Desa, wo Wayan auf uns wartete Unterwegs sahen wir in einem Dorf die Vorbereitungen für eine Kremation (Totenverbrennung. Wir kamen an einem riesigen, Jahrhunderte alten Baum vorbei. Leider konnten wir nicht anhalten, da die Zeit schon knapp war. Als unser Guide zugestiegen war, fuhren wir direkt hinaus auf die Felder. Zwischen den Reisfeldern waren auch einige Blumenfelder, wo gerade die Blüten für die Opfergaben geerntet wurden und Gemüsefelder.

Die Reisfelder wurden gerate zur Bepflanzung vorbereitet. In einem Feld wurde maschinell gepflügt, in einem anderen, verrichteten die Arbeit zwei Ochsen. Die Maschine arbeitete schneller, aber nicht so tief. Wir konnten eine Runde mit dem Ochsenpflug mit fahren. Im nächsten Feld wurde bereits der Reis gepflanzt. Wir durften uns eine Hütte ansehen, in der die Arbeiter Futter, Dünger und Tiere unterstellen, und die ihnen als Rastplatz bei ihrer schweren Arbeit dienen.

Anschließend demonstrierte Wayan in der Kochschule, wie man eine Kokosnuss öffnet und wie in Bali Kokosmilch erzeugt wird. Nach einer kräftigen Stärkung wollten wir noch den Tempel Pura Luhur Besi Kalung besuchen. Da es aber ziemlich zu Regnen begann, fotografierten wir nur den Eingang und blieben im Auto.

Zum Abschluss zeigte uns Wayan noch seinen kleinen Garten mit vielen Früchten.

Somit ging ein wunderbarer Tag regenreich zu Ende.

 

 

 

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Ich bin Reikilehrer und arbeitete in eigener Praxis für energetische Heilweisen. Heute bin ich in Pension und stelle meine Erfahrungen informativ auf meiner Homepage zur Verfügung. Da es Gottseidank noch immer Menschen gibt, die nicht immer mit PC oder Handy verbunden sind, habe ich mich entschlossen, meine Gedanken auch in Buchform zu bringen.