Zur Einführung ein bisschen Geschichte und Geographie

· 18. April 2019 · Comments are off

Bali ist eine Insel mit der Größe von 5.561km² im Indischen Ozean zwischen Java und Lombok und gehört zu Indonesien. Die Nord-Süd Ausdehnung beträgt 95 km, die Ausdehnung zwischen West und Süd 145 km.
Bali ist eine junge Insel und ist vom malaiischen Festland durch flache Meeresstraßen getrennt, die im Laufe der Zeit immer wieder trocken waren. Dadurch unterscheiden sich Flora und Fauna unwesentlich vom malaiischen Festland.
Zwischen Bali und Lombok befindet sich eine tiefe Meeresstraße, dass sich Flora und Fauna der beiden Inseln wesentlich unterscheiden. Das ist die biografische Trennlinie zwischen asiatischer und australischer Flora und Fauna.
Drei Viertel der Insel sind mit Bergen bedeckt, die zumeist vulkanischen Ursprungs sind. Der Vulkan Gunung Agung (Großer Berg) ist mit 3142 Metern der Höchste Berg der Insel. Er ist für die Balinesen der Sitz der Götter.
Der Grund für die vulkanischen Aktivitäten liegt daran, dass sich die Sahulplatte unter die Sundaplatte schiebt. Dadurch werden Vulkanausbrüche und Erdbeben ausgelöst. Der vorletzte Vulkanausbruch 1963 forderte 2000 Menschenleben. Der letzte Ausbruch erfolgte 2018.
2012 wurde die Einwohnerzahl auf ca. 4,22 Millionen geschätzt. Das Durchschnittsklima ist tropisch mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Politische Gliederung:
Bali bildet mit seinen direkten Nachbarinseln eine von 34 Provinzen von Indonesien. Jede Provinz wird von einem Gouverneur verwaltet, der direkt dem Staatspräsidenten untergeben ist.
Der Gouverneur von Bali hat seinen Sitz in der Hauptstadt Denpasar. Die Insel ist in acht Regierungsbezirken (Kabupaten) und dem Stadtkreis von Denpasar unterteilt, deren Oberbürgermeister (walikota) dem Gouverneur unterstehen.
Die Regierungsbezirke gliedern sich in 57 Distrikte (Kecamatan) in denen sich 716 Dörfer (desa) befinden, welche sich in Dorfbezirke (banjars) unterteilen. Die Dörfer werden jeweils von einem Dorfoberhaupt (kepala desa) regiert.

Flora
Während früher weite Teile der Insel mit Monsunwäldern bedeckt waren, wurden sie durch die Kultivierung zurückgedrängt. Man findet sie nur mehr im Westen, wo sie durch den Bali-Barat Nationalparks geschützt sind.
Tropische Blütenbäume (Frangipani, Bougainvillea und Hibiskus wachsen auf der ganzen Insel, während Schraubenbäume und Lontarpalmen vor allem in den Trockenregionen zu finden sind.
Auf Bali findet man sechs Vegetationszonen:
• Tropischer Trockenwald im Norden und Westen, wo oft bis zu acht Monate Trockenzeit herrschen.
• Tropischer Nebelwald ist noch in Resten auf den Bergspitzen oberhalb von 800 bis 1500 Metern vorhanden. Sie sind wichtige Wassereinzugsgebiete für die dicht besiedelten Gebiete.
• Feuchtsavanne gibt es auf der südlichen und trockenen Halbinsel. Dort besteht der Boden meist aus Kalk und kann wenig Wasser speichern.
• Mangrovenwälder im Südosten und Westen der Insel im Gezeitenbereich der Flüsse und Meeresküsten.
• Lavalandschaft in der Nähe von Vulkankratern.
• Kulturlandschaft nimmt den größten Teil der Insel ein.

Fauna
Der Bali-Star lebt ausschließlich auf Bali, der Bali-Tiger gilt seit 1940 als ausgestorben.
Affen, vor allem Makaken, gibt es auch außerhalb der geschützten Reservate häufig.
Echsen wie Warane und Geckos sind auf der ganzen Insel verbreitet. Schlangen sind ebenfalls zahlreich zu finden. Ebenso Rotwild und Wildschwein.

Klima
Das ganze Jahr über ist das Klima tropisch warm und die Luftfeuchtigkeit ist hoch.
Zwischen November und März kommen aus Nordwesten die Monsunregen. Die zentrale Gebirgskette sorgt dafür, dass sich der Regen ungleichmäßig auf die Insel verteilt:
Im Süden der Insel fallen jährlich etwa 2000mm Niederschlag, während es im Gebirge 3000mm und im Norden 1000mm sind.
Während der Trockenzeit von Mai bis Oktober liegen die Meerestemperaturen bei 24-34 Grad, die Temperatur in Hochlagen beträgt 10-20 Grad und in den Küstenregionen zwischen 29 und 34 Grad.

 

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Über Gerhard Neuwirth

Ich bin Reikilehrer und arbeitete in eigener Praxis für energetische Heilweisen. Heute bin ich in Pension und stelle meine Erfahrungen informativ auf meiner Homepage zur Verfügung. Da es Gottseidank noch immer Menschen gibt, die nicht immer mit PC oder Handy verbunden sind, habe ich mich entschlossen, meine Gedanken auch in Buchform zu bringen.