{"id":1403,"date":"2018-01-25T13:06:04","date_gmt":"2018-01-25T12:06:04","guid":{"rendered":"http:\/\/reikicorner.at\/werkstatt\/?p=1403"},"modified":"2019-04-18T12:29:25","modified_gmt":"2019-04-18T10:29:25","slug":"3-wochen-reha-aufenthalt-in-alland-mein-subjektiver-eindruck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/reikicorner.at\/werkstatt\/2018\/01\/25\/3-wochen-reha-aufenthalt-in-alland-mein-subjektiver-eindruck\/","title":{"rendered":"3 Wochen REHA Aufenthalt in Alland \u2013 mein subjektiver Eindruck"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16pt;\">Im Juni vergangenen Jahres wurde bei mir Diabetes II festgestellt. Auf Grund dessen bekam ich einen REHA Aufenthalt in der Sonderkrankenanstalt Alland bewilligt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 16pt;\">Zur Unterkunft:<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: 16pt;\">Gleich nach dem \u201eEinr\u00fccken\u201c wurde mir ein Zimmer zugewiesen. Es war zwar ein Einzelzimmer, WC und Dusche musste ich jedoch mit meinem Zimmernachbar teilen. Das ist in der heutigen Zeit vielleicht etwas ungew\u00f6hnlich und gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, doch konnte ich damit gut leben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16pt;\"><strong>Zu den Untersuchungen:<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 16pt;\">Ich wurde gewogen und gemessen, ein Blutbild wurde gemacht, ein EKG geschrieben, Blutdruck und Zuckerwert wurden festgestellt. Die ausf\u00fchrenden Krankenschwestern und Pfleger arbeiteten routiniert und waren freundlich, schienen jedoch etwas genervt zu sein durch das neue EDV System, welches vor einigen Wochen installiert wurde.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 16pt;\">Mein behandelnder Arzt Dr. Peter Scherer untersuchte mich ausf\u00fchrlich und gewissenhaft. Genau an diesem Tag hatte ich Beschwerden mit meinem Herzen und er diagnostizierte ein Vorhofflimmern. Er organisierte f\u00fcr mich einen Termin im KH Wr. Neustadt, welchen ich dankbar annehmen werde. Er erkl\u00e4rte mir mit seinem ansteckenden Humor sachlich und f\u00fcr mich als Laien verst\u00e4ndlich meine Krankheitssymptome und deren Auswirkungen. Auch bei ihm konnte ich leichten Unmut \u00fcber das neue EDV Programm nur schwer \u00fcbersehen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 16pt;\">Zur Verpflegung:<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: 16pt;\" data-keeper-edited=\"yes\">Zu meinem gro\u00dfen Erstaunen merkte ich, dass gesunde Ern\u00e4hrung auch durchaus schmackhaft sein kann. Man kann mit viel Gem\u00fcse, wenig Fleisch und Fett durch<\/span><span style=\"font-size: 16pt;\" data-keeper-edited=\"yes\">aus gute Mahlzeiten bereiten. Ich werde versuchen, mich auf diese Weise weiter zu ern\u00e4hren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 16pt;\">Zu den Vortr\u00e4gen:<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: 16pt;\">Ob es um Ern\u00e4hrung, Raucherentw\u00f6hnung, Entspannungsmethoden oder Diabetes-Schulung ging, es war alles fundiert und gut vorgetragen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 16pt;\">Zu den Therapien:<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: 16pt;\">Auch hier hatte ich das Gef\u00fchl, dass die Behandlungen auf den jeweiligen Teilnehmer optimal abgestimmt waren. Sie waren zwar teils anstrengend aber trugen zur k\u00f6rperlichen Rehabilitation viel bei.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 16pt;\" data-keeper-edited=\"yes\">Zum neuen EDV Programm:<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: 16pt;\">Dass ein neues EDV Programm fast notgedrungen zu Beginn Kinderkrankheiten zeigt, ist f\u00fcr mich selbstverst\u00e4ndlich, war ich doch selbst jahrelang in ein derartiges Projekt eingebunden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16pt;\">Der Sinn des neuen EDV Programmes, welches zentral von Wien aus gesteuert wird, bereitet mir jedoch tiefe Sorgenfalten. Ich habe den Eindruck, dass die \u00c4rzte, Schwestern, Pfleger und Therapeuten immer mehr zu Sachbearbeitern werden und immer weniger Zeit f\u00fcr ihre ureigenen Aufgaben haben. Sie m\u00fcssen viel mehr Zeit mit dem Blechtrottel verbringen, anstatt sich mit den Patienten auszutauschen um ihre Probleme kennen zu lernen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 16pt;\" data-keeper-edited=\"yes\">Nicht nur die Patienten werden zu gl\u00e4sernen Menschen, sondern auch die \u00c4rzte und das gesamte Personal.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 16pt;\" data-keeper-edited=\"yes\">Irgendwann in naher Zukunft entscheidet ein Wirtschafts-Statistiker was f\u00fcr Arzt und Patienten wichtig und gesund ist. Und dieser wird weder medizinisch geschult noch menschlich agieren, sondern nach rein wirtschaftlichen Interessen handeln.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" data-keeper-edited=\"yes\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"font-size: 16pt;\">Somit wird auch in der Medizin die Gewinnmaximierung alles andere in den Schatten stellen.<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<style><\/style>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Juni vergangenen Jahres wurde bei mir Diabetes II festgestellt. Auf Grund dessen bekam ich einen REHA Aufenthalt in der Sonderkrankenanstalt Alland bewilligt. Zur Unterkunft: Gleich nach dem \u201eEinr\u00fccken\u201c wurde mir ein Zimmer zugewiesen. Es war zwar ein Einzelzimmer, WC und Dusche musste ich jedoch mit meinem Zimmernachbar teilen. 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