Gibt es unheilbare Krankheiten – oder „nur“ unheilbare Menschen

Egal ob Pest, Cholera oder Bauchspeicheldrüsenkrebs. Viele Menschen wurden durch Krankheiten dahin gerafft, doch einige schafften es und schaffen es noch immer und besiegten ihre Krankheit.
Krankheiten, die früher als unheilbar galten und solche die heute noch als solche gelten werden von manchen Menschen „besiegt“. Wie kann das funktionieren, wo doch die Krankheit als unheilbar und der Patient als „aus therapiert“ bezeichnet wird?

Aus ganzheitlicher Sicht ist die Krankheit ein Symptom, welches zeigen soll, dass man von seiner harmonischen Mitte, aus seinem Gleichgewicht oder seinem Lebensweg abgekommen ist. Hat das der Betroffene erkannt und findet wieder in sein Gleichgewicht, hat das Symptom seine Wirkung getan, wird überflüssig und es kann Heilung geschehen. Die Ursache ist das verlorene Gleichgewicht, die Wirkung ist das Krankheitssymptom.
Das klingt so einfach, wäre auch einfach und wird leider zu selten praktiziert.

Was wirkt einer Heilung entgegen?
Die Gier
Da gab es einen gierigen Versicherungsmakler, der verkaufte jedem eine Versicherung, ob er sie brauchte oder nicht. Konnte der Versicherungsnehmer nicht mehr zahlen, so wurde er gepfändet oder es drohte die Delogierung.
Mit der Zeit bekam der Makler ein Karpaltunnel-Syndrom. Das ließ er sich operieren und machte fröhlich (oder gierig?) weiter. Dann begann ihn die Gicht zu plagen, seine Finger wurden so steif, dass er das Schreibzeug für die Unterschrift kaum mehr halten konnte. Am Ende bekam er auch Gicht in den Zehen und er konnte seine potentiellen Kunden nicht mehr besuchen. Er hatte drei Autos, konnte aber mit keinem mehr fahren. Er hatte 3 Villen, je eine in Österreich auf Mallorca und in der Karibik, doch er konnte sich nur mehr mit dem Rollstuhl fort bewegen.
Als ihm bewusst wurde, dass er seinen Reichtum durch Gier und Ausbeutung anderer gewonnen hatte, verkaufte er zwei Häuser und zwei Autos und hängte seinen Beruf an den Nagel. Einen großen Teil seiner Provisionen spendete er an Bedürftige und widmete sich fortan sozialen Aufgaben. Innerhalb von einigen Wochen linderten sich seine Beschwerden und ein Jahr später lebte er froh und beschwerdefrei.
Das Machtstreben
Dann gab es einen Kaufmann, der wollte das Geschäft nicht an seinen Sohn übergeben, da ihm dieser nichts recht machen konnte. Erst streikte das harte Herz und er bekam einen Schrittmacher. Er dirigierte und traktierte weiterhin seinen Sohn und zeigte ihm, wer der Chef ist. Dann brach sein Oberschenkel-Hals und er bekam ein Lungenödem. Er musste elend langsam an seiner Macht ersticken, da sein Herzschrittmacher nicht aufhörte sein armes Herz in Frieden sterben zu lassen.
Die Angst.
Ein Mann hatte einen Herzinfarkt. Es wurde alles medizinisch Mögliche getan und er wurde als gesund entlassen.
Doch er las die Beipackzettel seiner Medikamente penibel und fürchtete sich vor allen möglichen Nebenwirkungen. Er las auch, dass viele Menschen einen zweiten Infarkt bekommen, der dann meist tödlich endete. Vor dem fürchtete er sich am meisten. Der zweite Infarkt kam, sah und siegte.
Der Kampf gegen die Krankheit
Jeder Kampf stärkt auch den Gegner. Wenn ein schwacher Kranker gegen eine starke Krankheit kämpft, wer wird da wohl siegen? Solange man die Symptome bekämpft ohne die Ursachen zu ändern wird die Krankheit wieder kommen, meist auch noch in verstärkter Form.

Was fördert die Heilung:
1. Das Erkennen der Bedeutung und Ursachen der Symptome.
2. Die Beseitigung der Ursachen.
3. Der Glaube an die Heilung.
Punkt 1 ist wahrscheinlich schwierig, weil man die „Schuld“ nicht gerne bei sich selbst sucht. Leichter wird es vielleicht, wenn man von Ursachen spricht.
Hat man die Erkenntnis über die Ursachen erkannt und akzeptiert, dann beginnt die Selbstverantwortung. Das ist manchmal unbequem aber äußerst effizient. Nach einigen Rückschlägen beim Beseitigen der Ursachen beginnt man die Freiheit und Unabhängigkeit zu spüren und dem Glauben an die Heilung steht nichts mehr im Wege.

Horst Krohne, einer meiner Lehrer meint:

Wer nicht an sich selbst arbeitet, an dem wird gearbeitet.

Argumente gegen meine Behauptungen:
Warum kommen dann unschuldige Kinder oft krank zur Welt?
Ich glaube an die Wiedergeburt und somit auch daran, dass kein Mensch „unschuldig“ wiedergeboren wird……würde dem nicht so sein, so würde mein Weltbild ins Wanken geraten.
Jeder Mensch stirbt an einer Krankheit oder einem Unfall
Ja, das stimmt, aber wir kommen alle wieder um das weiter zu lernen, was wir in diesem Leben nicht lernen wollten oder ein glücklicheres Leben zu führen, was wir uns in diesem Leben verwehrt haben. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Hast du noch weitere Fragen? Dann schreibe mir!

 

 

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Über Gerhard Neuwirth

Ich bin Reikilehrer und arbeitete in eigener Praxis für energetische Heilweisen. Heute bin ich in Pension und stelle meine Erfahrungen informativ auf meiner Homepage zur Verfügung. Da es Gottseidank noch immer Menschen gibt, die nicht immer mit PC oder Handy verbunden sind, habe ich mich entschlossen, meine Gedanken auch in Buchform zu bringen.

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