5. Hals oder Kehlchakra

Lage: Am Hals, in der Höhe des Kehlkopfes
Farbe: blau
Stichworte: Das Bewusstsein steuern, lehren und lernen, Ausgeglichenheit und Erregung, Halsstarrigkeit und Nachgiebigkeit, Aggression und Depression.
Körperliche Ebene: Mit Hilfe der Schilddrüsenhormone steuert es das Temperament und die Emotionen. Es ist die Basis des Sehsinnes
Störungen bewirken: Veränderung der Farbe ins Grüne oder Violette, Schwäche, Nachgiebigkeit, Rechthaberei, Besserwisserei, Härte, Aggression, Apathie, psychosomatische Erkrankungen.

Affirmationsbeispiele:
Mühelos geht das Alte und Neues entsteht in mir.
Alles in mir kommt ins Gleichgewicht.
Von heute an treffe ich alle Entscheidungen einfach und freudig.

Während die unteren Chakren den Körper erhalten (4. Herzchakra), versorgen (3. Das Milzchakra, Solarplexus- oder Verdauungschakra) und reinigen (2. Sexual- oder Sakralchakra), verbinden uns die oberen mit der geistigen Welt und geben uns Erkenntnis ihrer Gesetzmäßigkeiten.
Das Halschakra steht nicht in direktem Zusammenhang mit dem Körper, sondern ist mit ihm in Resonanz. Die wohl wichtigste Aufgabe ist die Steuerung der Energiebahnen (Meridiane, Nadis).
Mit Hilfe dieser Energiebahnen begreift unsere Seele die Polarität und die Gesetzmäßigkeiten der steuernden Lebensenergie.
Während es im 2. Chakra um die Polarität im stofflichen Bereich geht (Säure- Basen-Haushalt, brauchbar- unbrauchbar) geht es im 5. Chakra um die polaren Energiemuster im nichtstofflichen Bereich (Meridiane).
Wird das Halschakra aktiviert, bewirkt es eine Dynamisierung unserer psychischen Eigenschaften. Es setzt eine Wechselwirkung zwischen Psyche und Körper ein, die bei allen Menschen sehr unterschiedlich verlaufen kann.
Bei Entgleisungen des Chakras kommt es zu psychosomatischen Erkrankungen.
Durch die Schilddrüsenhormone steuert das Chakra unser Temperament, unsere Emotionen und die meisten psychischen Eigenschaften. Lernen und lehren, Glaube und Zweifel, Gelassenheit und Anspannung sind nur einige davon.
Nur wenn wir die polaren Gegensätze wie gut und böse wahrnehmen, entsteht unser Gerechtigkeitsbewusstsein.
Durch den engsten Teil des Körpers, den Hals, gelangen wir zumStirnchakra, dem Zentrum der Wahrnehmung. Somit kann man das Halschakra als Tor der Weisheit bezeichnen. Alles, was von den unteren Chakren nach oben steigt, wird im Halschakra verarbeitet. Redewendungen (mir kommt die Galle hoch, das kann ich nicht schlucken, das Wort bleibt mir im Hals stecken) machen dies deutlich. Hier ist auch die Angst positioniert.
Im Halschakra findet die Heilung der Psyche statt. Durch das Annehmen der polaren Weltordnung kommen wir ins Gleichgewicht und erlangen Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.
Unsere Seele, die aus der Einheit des Geistes geboren wurde, hat sich bisher mühsam durch die Welt der Gegensätze durchgekämpft und muss nun die polare Welt wieder zur Einheit zurückführen. Die Einheit der Gegensätze zu finden ist das Endziel dieses Chakras. Der Körper in Verbindung mit der Psyche zeigt den Weg dorthin.
Die gesamte Evolution baut auf das Teilen auf. Jedes Wesen nimmt an der Natur des Ganzen teil.
Aus Anteil nehmen wird Mitteilen. Das Lernen ist Anteil nehmen und das Lehren ist mitteilen.
Wenn wir unsere Erfahrungen weitergeben (mitteilen, lehren), so erlangen wir Gewissheit. Das führt zu Gewissen und Gewissensbissen, wenn wir etwas nicht oder falsch weitergeben.
Solche Gewissensbisse zeigen sich im Halschakra.
Verschlossenheit und Ungerechtigkeit führen zur Loslösung von der Kundalini und bewirken oberhalb und unterhalb des Chakras einen Energiestau.
Liegt dieser unterhalb des Chakras, ist dieses blass und klein und bringt oft eine schwache Atmung, eine Schwäche in den Halswirbeln oder führt zu einer Unterfunktion der Schilddrüse und zu psychosomatischen Störungen.
Liegt der Stau oberhalb des Halschakras, ist das Verhalten aggressiv und cholerisch und führt ebenso zu psychosomatischen Störungen.
Veränderungen in Farbe und Form des Chakras weisen auf verstärkten Versuch der Seele hin, Harmonie und Ausgleich zu finden.
Wenn das Chakra grün vom Herzchakra enthält, entsteht zu viel Liebenswürdigkeit mit zu viel Nachsicht verbunden und die Entscheidungen werden übermäßig gefühlsbetont getroffen.
Wenn es jedoch violett vom Stirnchakra enthält, weist es auf Rechthaberei und Besserwisserei hin und aus Lehren wird Belehren und der Mensch wird hart.
Für die Entwicklung und Behandlung des Halschakras ist viel mehr Überzeugungskraft und Zeit notwendig als für die anderen Chakren. Dies liegt daran, dass hier der Eigenwille unseres Egos aufgegeben werden muss. Damit kann sowohl die Hingabe als auch das Vertrauen auf den göttlichen Willen entwickelt werden.

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